Hörzentrum Böhler - Audiotherapie, Hörakustik, Gehörtraining mit RENOVA HÖRTRAINING in Augsburg

Häufige Fragen zum RENOVA HÖRTRAINING®


Für wen ist die Trainingsmethode geeignet?
Was genau bringt es?
Wie lange muss man trainieren?
Wie läuft das Training ab?
Was kostet das Training?
Wo sind die Grenzen dieser Methode?



 
Für wen ist diese Trainingsmethode geeignet?

Grundsätzlich eignet sich die Trainingsmethode für alle Menschen mit Schwerhörigkeit, die sich entschlossen haben, ein Hörsystem zu benutzen. Idealerweise beginnen wir mit dem Training begleitend zur Neuanpassung von Hörsystemen oder aber zur Optimierung der Einstellung bereits vorhandener Hörsysteme. Dabei gilt: Je eher bei Schwerhörigkeit mit dem Training begonnen wird, umso rascher lassen sich Erfolge erzielen, denn die degenerativen Auswirkungen auf die Nervenzellen sind noch gering. Leider ist es auch heute noch so, dass Betroffene durchschnittlich sieben Jahre warten, bis sie sich ihre Schwerhörigkeit eingestehen und Hilfe in Anspruch nehmen.

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Was genau bringt das RENOVA HÖRTRAINING®?

Mit Hilfe dieses Trainings kann das Hören mit Hörsystemen entscheidend unterstützt und erleichtert werden. Das Hörgerät sorgt dafür, dass die Schädigungen im Innenohr überbrückt werden und die durch Schwerhörigkeit verloren gegangenen Hörimpulse überhaupt wieder ins Gehirn gelangen. Mit Hilfe des Gehörtrainings soll das Gehirn wieder in die Lage versetzt werden, die ankommenden Impulse auch zu verarbeiten. Das Gehörtraining ist also darauf angelegt, die Ressourcen des Körpers vorbereitend auf das Tragen von Hörsystemen zu reaktivieren. Eine Möglichkeit, die meiner Meinung nach zu lange außer Acht gelassen wurde, was bei Hörgeräteträgern nicht selten zu enttäuschenden Hörerlebnissen geführt hat.


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Wie lange muss man trainieren?

Die Erfahrung zeigt, dass sich erste Erfolge im Sprachverstehen, unabhängig vom Alter des Betroffenen, schon nach zwei Wochen regelmäßigen Trainings einstellen, erste Nervenzellen also wieder aktiviert sind. Zur Optimierung und Stabilisierung dieser Ergebnisse ist es aber ratsam, weiter zu trainieren. Dafür gibt es die audiotherapeutischen Hörbücher – speziell aufbereitete Hörbücher namhafter Autoren, mit deren Hilfe man das Sprachverstehen auch nach Abschluss des eigentlichen Trainingsprogramms „spielend” trainieren kann.

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Wie läuft das Hörtraining ab?

Im Rahmen einer Neuanpassung eines Hörsystems lässt sich das Hörtraining in folgende Schritte einteilen:


Im Hörzentrum Böhler

I. Vorbereitende Gehöranalyse

Vor Beginn des Trainings werden Art und Umfang der Schwerhörigkeit ermittelt.

Im Hörzentrum Böhler

II. Gehörtraining
Trainingshörgeräte werden angepasst, und der Patient wird in das Gehörtrainings- programm eingewiesen. Durch regelmäßiges Training werden die für das Hören verantwortlichen Hirnareale reaktiviert. Begleitende Messungen dokumentieren die Trainingserfolge.

Im Hörzentrum Böhler

III. Anpassung des Hörgeräts
Durch das regelmäßige Gehörtraining hat sich das ungeübte Hörzentrum wieder auf das Verarbeiten von Hörimpulsen vorbereitet. Jetzt kann das den Wünschen und Vorstellungen entsprechende Hörgerät ausgewählt, geprobt und angepasst werden.

Mit RENOVA HÖRTRAINING

IV. Stabilisierung
Durch audiotherapeutische Hörbücher kann der Trainingserfolg weiter optimiert und stabilisiert werden. Die Einstellung des Hörsystems wird verfeinert.

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Was kostet das Training?

Erfahrungen haben gezeigt: Damit Hören mit einem Hörgerätesystem ein voller Erfolg wird, müssen zuvor die Hörzellen im Hörnerv und im Gehirn trainiert werden. Deshalb ist das Renova Hörtraining® im Hörzentrum Böhler selbstverständlicher Teil der Beratung, Anpassung und Versorgung mit einem Hörgerätesystem. Bei einer Hörgeräteanpassung entstehen also dadurch keine zusätzlichen Kosten. In anderen Fällen (z.B. wenn schon mit angepaßtem Hörsystem trainiert werden soll) fallen einmalige Kosten von EUR 285,- für die Beratung, Einweisung und das Trainingsmaterial an.

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Was sind die Grenzen dieser Trainingsmethode?

Das Renova Hörtraining® ist für Hörgeräteträger gedacht, die Probleme mit dem Verstehen von Sprache und dem Ausfiltern von Hintergrundgeräuschen haben. Es „repariert“ nicht zerstörte Haarsinneszellen im Innenohr, regt aber die Neuverschaltung von Nervenzellen an, die für die Weiterleitung von Schallimpulsen zuständig sind. Bei einer angeborenen Schwerhörigkeit oder bei fast völliger Taubheit kann es nur wenig oder gar nichts bewirken. Ohrgeräusche bei Tinnitus werden zwar nicht vollständig zum Verschwinden gebracht, doch die meisten Betroffenen erfahren durch das Training deutliche Erleichterung.

Übrigens: Damit die Übungen ihre optimale Wirksamkeit entfalten können, ist volle Mitarbeit von den Betroffenen gefordert. Das lohnt sich – und kann sogar Spaß machen!

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